Loading color scheme

...wir haben versucht, an alles zu denken - sollte trotzdem die Antwort auf Ihre Frage unbeantwortet bleiben, nehmen Sie gerne kontakt mit uns auf. Bitte nutzen Sie für eine E-Mail das Kontaktformular, oder rufen Sie einfach an.

Die Anforderungskriterien an elektronische Hilfsmittel für Schulungen und Unterweisungen (e-Learning) in Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden in unterschiedlichen Publikationen der DGUV bzw. der Berufsgenossenschaften und gesetzlichen Unfallversicherungen definiert und konkretisiert.

Unser Unterweisungssystem erfüllt alle erforderlichen und zahlreiche optionale Anforderungskriterien:

DGUV Regel 100-001
✓ Die Unterweisungsinhalte müssen arbeitsplatzspezifisch aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.
✓ Es erfolgt eine Verständnisprüfung.
✓ Ein Gespräch zwischen Versicherten und Unterweisenden ist jederzeit möglich. (Ein Hinweis und der Ansprechpartner werden im E-Learning-Kurs angegeben)

DGUV Information 211-055
✓ Sicherstellung einer rechtssicheren Dokumentation.

Leitfaden Elektronische Unterweisung (BG Verkehr)

Der Mitarbeiter…
…kann das System intuitiv, sicher und leicht bedienen ✓ 
…durchläuft zahlreiche Testszenarien (Multiple Choice, Lückentext) inklusive Rücksprung und Wiederholungsfunktionen ✓
…sollte eine elektronische Rückfragemöglichkeit bzw. Kommentierfunktion zur Verfügung haben ✓
…erhält genaue Testergebnisse ✓
…erhält elektronische Benachrichtigungen über aktuelle Neuerungen oder Änderungen ✓

Der Vorgesetzte...
…erhält regelmäßig eine detaillierte Dokumentation mit Protokoll über die durchgeführten Unterweisungen ✓
…erhält eine Information über die noch nicht durchgeführten Unterweisungen bzw. nicht bestandenen Lernerfolgskontrollen ✓

Das System…
…ist lernpsychologisch und lerndidaktisch erprobt ✓
…enthält Terminüberwachungsfunktionen ✓
…kann laufend aktualisiert werden ✓
…verfügt über vielfältige Auswertungsmöglichkeiten ✓

Unser e-Learning inklusive der rechtssicheren und auf Wunsch papierlosen Dokumention, funktionieren komplett webbasiert.

- Sie müssen keine Software installieren
- Sie müssen keine Server bereitstellen
- Es werden keine IT-Schnittstellen benötigt.

Die Teilnehmer benötigen lediglich einen Desktop-PC, Laptop, Tablet oder ein Smartphone mit Internetverbindung, sowie einen Browser mit aktiviertem Javascript. Die Systemanforderungen sind in der Regel bereits erfüllt, sodass Ihnen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Für die Durchführung der e-Learning Massnahme per Tablet oder Smartphone wird die SAM*-App benötigt, die kostenlos in den App-Stores zum Download zur Verfügung gestellt wird.

Unterweisungen zu Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind vor Beginn einer Tätigkeit gesetzlich vorgeschrieben (Erstunterweisungen). Zusätzlich zu den Sicherheitsunterweisungen werden auch Unterweisungen in anderen Themen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber für das richtige Verhalten des Mitarbeiters relevant sind, oft am ersten Arbeitstag durchgeführt.

Übersenden Sie doch einfach gemeinsam mit dem Arbeitsvertrag die e-Learning Erstunterweisung an Ihren neuen Mitarbeiter. So kommt Ihr neuer Mitarbeiter bereits unterwiesen und bestens vorbereitet an seinen neuen Arbeitsplatz

Eine Unterweisung ist immer eine Kombination aus den drei Arten von Unterweisungen. Die verschiedenen Arten von Unterweisungen lassen sich nach dem jeweiligen Bezug, der Gültigkeit und den Anlässen unterscheiden.

Unterweisung nach Bezug

Die Unterweisung bezieht sich auf…

- eine Tätigkeit (z. B. Heben und Tragen)
- ein Arbeits- oder Hilfsmittel (z. B. persönliche Schutzausrüstung)
- einen Ort oder Bereich (z. B. hoch gelegene Arbeitsplätze)

Unterweisung nach Gültigkeit

Die Unterweisung ist…

- allgemeingültig
- unternehmens-/betriebsspezifisch
- arbeitsplatzspezifisch

Unterweisung nach Anlass

Der Anlass der Unterweisung ist eine…

- Erstunterweisung (z. B. bei Neueinstellung, Arbeitsplatzwechsel)
- regelmäßige Wiederholungsunterweisung entsprechend den gesetzlichen Anforderungen (z. B. mindestens einmal jährlich gem. ArbSchG, mindestens halbjährlich gem. JArbSchG)
- anlassbezogene Wiederholungsunterweisung (z. B. nach Unfällen, sicherheitswidrigem Verhalten)

Unsere Online-Unterweisungen sind für alle Unterweisungsarten bzw. Kombinationen geeignet und dabei immer rechtssicher sowie kostensparend.

Die Verantwortlichkeiten für die Unterweisung von Leih- und Zeitarbeitern werden sowohl im Arbeitsschutzgesetz als auch im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geregelt.

- Der Leiharbeiter muss vor dem Einsatz allgemein und tätigkeitsspezifisch im Zeitarbeitsunternehmen unterwiesen werden. Die Unterweisungen werden mindestens einmal jährlich sowie aus gegebenen Anlässen wiederholt.

- Für arbeitsplatzspezifische Unterweisungen ist der Entleiher verantwortlich, d. h. die Einweisung in die Arbeitsaufgaben, Arbeitsabläufe und die Unterweisung in die sicheren und gesundheitsgerechten Verhaltensregeln erfolgen durch den Entleiher.

- Zwischen Verleiher und Entleiher kann vereinbart werden, wer die tätigkeitsspezifische Unterweisung vornimmt.

Auszüge:

ARBEITSSCHUTZGESETZ (ARBSCHG) § 12 Unterweisung

(2) Bei einer Arbeitnehmerüberlassung trifft die Pflicht zur Unterweisung nach Absatz 1 den Entleiher. Er hat die Unterweisung unter Berücksichtigung der Qualifikation und der Erfahrung der Personen, die ihm zur Arbeitsleistung überlassen werden, vorzunehmen. Die sonstigen Arbeitsschutzpflichten des Verleihers bleiben unberührt.

ARBEITNEHMERÜBERLASSUNGSGESETZ (AÜG) § 11 Sonstige Vorschriften über das Leiharbeitsverhältnis:

(6) Die Tätigkeit des Leiharbeitnehmers bei dem Entleiher unterliegt den für den Betrieb des Entleihers geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften des Arbeitsschutzrechts; die hieraus sich ergebenden Pflichten für den Arbeitgeber obliegen dem Entleiher unbeschadet der Pflichten des Verleihers. Insbesondere hat der Entleiher den Leiharbeitnehmer vor Beginn der Beschäftigung und bei Veränderungen in seinem Arbeitsbereich über Gefahren für Sicherheit und Gesundheit, denen er bei der Arbeit ausgesetzt sein kann, sowie über die Maßnahmen und Einrichtungen zur Abwendung dieser Gefahren zu unterrichten. Der Entleiher hat den Leiharbeitnehmer zusätzlich über die Notwendigkeit besonderer Qualifikationen oder beruflicher Fähigkeiten oder einer besonderen ärztlichen Überwachung sowie über erhöhte besondere Gefahren des Arbeitsplatzes zu unterrichten.

 

 

Die Einhaltung der Unterweisungspflicht wird in Deutschland in einem dualen System überwacht durch:

1. Behörden der Bundesländer

Die Überwachung des staatlichen Arbeitsschutzes ist Aufgabe der Bundesländer. Zuständig sind je nach Bundesland die Gewerbeaufsichtsämter, Ämter für Arbeitsschutz oder die Bezirksregierungen. Sie haben das Recht, den Betrieb zu betreten und zu besichtigen, sie können Auskünfte verlangen, Unterlagen einsehen und vieles mehr (§§ 21 ff. ArbSchG).

2. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

Daneben haben die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften, Unfallkassen) nach SGB VII Vollzugs- und Beratungsaufgaben im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags (§§ 14 ff. SGB VII). Dazu gehört auch die Überwachung der Einhaltung des Arbeitsschutzgesetzes und der hierauf gestützten Arbeitsschutzverordnungen sowie der Unfallverhütungsvorschriften (§ 2 DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“).

 

Bei nicht ordnungsgemäß durchgeführten oder unterlassenen Unterweisungen können für den Arbeitgeber und verantwortliche Personen ordnungswidrigkeiten-, straf- und zivilrechtliche Folgen nach sich ziehen.

Ordnungswidrigkeit:

Bereits die Nichtbeachtung der Unfallverhütungsvorschrift zur Durchführung von Unterweisungen, kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Auch dann, wenn es noch nicht zu einem Unfall oder einer Verletzung gekommen ist.

Rechtsfolgen: Bußgeld bis 10.000,00 Euro

Strafrecht:

Im Zusammenhang mit Arbeitsunfällen (z. B. aufgrund unterlassener Unterweisungen) sind die strafrechtlichen Tatbestände Körperverletzung und Tötung von praktischer Bedeutung.

Rechtsfolgen: Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe - bei Vorsatz Freiheitsstrafe nicht unter 5 Jahren

Zivilrecht I: Körperschäden und deren Folgen:

Bei Arbeitsunfällen tritt zunächst die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse) für die Beseitigung und Entschädigung der unfallbedingten Körperschäden und deren Folgen ein. Das sogenannte Haftungsprivileg bewirkt, dass der Verletzte oder seine Hinterbliebenen keine Schadenersatzansprüche gegen den Unternehmer haben. Erfüllt der Unternehmer die Pflichten zur Durchführung von Arbeitsschutzmaßnahmen (z. B. Unterweisungen) jedoch nicht und verursacht er dadurch grob fahrlässig einen Arbeitsunfall, muss er mit dem Regress der Berufsgenossenschaft rechnen (§110 Abs.1 SGB VII.).

Rechtsfolgen: Teilweiser oder vollständiger Ersatz der von der BG erbrachten Leistungen

Zivilrecht II: Sach- und Vermögensschäden:

Die Haftung des Unternehmers für ggf. entstandene Sach- sowie Vermögensschäden wird nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung getragen und richtet sich nach dem Schadenersatzrecht.

Rechtsfolgen: Ersatz der Sach- und Vermögensschäden

Auf unserer Website werden Cookies eingesetzt. Um die neuen Datenschutzrichtlinien zu erfüllen, müssen wir Sie um Ihre Zustimmung für Cookies fragen.